Vorgeschichte
Tailwagger's
Zuchthündin Spring Swift Sunny wurde
mit dem im
Kennel Sparkfield (Dänemark) stehenden
Rüden FTW
Pocklea Braken Berry
angepaart
(HD:
A, ED: 0/0, Augen: 30.11.04 frei,
Auswertung in DK).
Er wurde unlängst aus England importiert
und bringt ziemlich genau das an Wesen, style, Ausdauer
und innerer Ruhe mit, was ich mir für eine erneute
Anpaarung mit reiner FT-Linie vorgestellt
habe. Ich erwarte daher ausdauernde grundsolide gelbe
Arbeitshunde, die hervorragende Wildfinder sind, ausgestattet mit
typischem Wesen, "will to please" und "style" >>Ahnentafel
Der
Besitzer, Mogens Petersen, meinte zu seiner Neuerwerbung:
"Berry,
der ein Field Trial in England gewonnen hat, ist 100%
steady, außerordentlich gut lenkbar und sehr
leichtführig; super Wesen, keinerlei Probleme
mit Menschen und anderen Hunden. Alles in Allem ein
richtig guter Hund - deshalb kauften wir ihn, als sich
die Gelegenheit bot."
Der dänische Originaltext entstammt übrigens
der Site von Grete & Bo Reiff-Larsen, Kennel Wingman,
wo ein viel versprechender Wurf nach Berry
liegt.
Mange tak og til lykke!
Inzwischen hat Berry auch
die Markprøve
B in Kulsø, åben Klasse, mit einen 1.
Preis bestanden.
Ich
drücke schon jetzt ganz fest die Daumen,
dass mich mein "Bauchgefühl" so wenig
im Stich läßt, wie bei der Anpaarung
von Bolo mit Sille, aus der meine Sunny selber
stammt! Selbstverständlich spielt bei der Auswahl
des Deckrüden nicht nur das "Bauchgefühl" eine
Rolle; vielmehr sind auch bestehende
Erfahrungen und erzielte Ergebnisse von Bedeutung
In diesem Fall konnte ich mich auf ähnliche
Kombinationen meiner Linie mit GBFTCh
Aughacasla Sam of Drakeshead bzw. GBFTCh
Lafayette Tolley im D- und G-Wurf beziehen.
Außerdem
bietet die Anpaarung über GBFTCh
Pocklea Tide of Middlegate -wenn
auch nur sehr entfernt- Linienanschluß an DKBRCh
Pocklea Tempest of Drakeshead, von dem mein Sunny-Hund
einen guten Teil ihres "styles" geerbt
haben dürfte. Bei meiner Entscheidung haben jedoch
nicht nur die positiven Erfahrungen mitgespielt; mindestens
genauso habe ich diejenigen Dinge in Betracht gezogen,
die mir an meinen Würfen weniger zusagten und den Vater
insbesondere daraufhin "abgeklopft".
FTCh Lafayette Tolley verkörpert
für mich am ehesten denjenigen englischen
Arbeitslab, der mein Herz wirklich lachen läßt.
Sehr lesenswert ist IMO für den Jäger und Retrieverführer
übrigens auch das Buch seines Führers "Training
Retrievers with Nigel Mann" (Klappentext);
Mr Mann ist einer der wenigen Nicht-Professionals,
die es noch geschafft haben, in der "britischen
Championship-Liga"
oben mitzuspielen (die größten Erfolge
mit Tolley waren der Sieg bei den Shooting Times
Gundog Weekends 1995 sowie 1995 der 3.
und 1997 der 4. Platz bei den I.G.L. Retriever
Championships).
Sein Motto: "Better
save than sorry" kann ich gerade für
das Retriever-Training uneingeschränkt unterschreiben. |