|
"Bika" war der Anfang meiner großen
Dänemark-Liebe :-)
Zunächst hatte ich mir den Rüden nur anhand
der Abstammung
ausgesucht. Ich suchte eine Verbindung mit Linienanschluss
für meine Zuchthündin (Bentes
Ahnentafel), da mir die damals häufigen Verpaarungen
von Showhündinnen mit reinen FT-Rüden suspekt
waren (Gründe siehe hier).
Bika's Vater stammt m.o.w. aus reiner Arbeitslinie
(Linienzucht auf Staindrop-Hunde,
schwarz hinterlegt). Die Mutter dagegen ist v.a. über
ihren Großvater DKDualCH
Sorte Saras D. Hero meiner Hündin verwandt.
Wie Bentes Vater, Bingo, geht sie ebenfalls auf die
legendäre DKDualCH
Sorte Sara zurück,
von der diverse dänische Dual-Champions der 70er
Jahre abstammen (rot hinterlegt). Auch wenn diese Hunde
heutzutage den Titel wohl kaum noch erlangen würden,
so waren es sicher Hunde, die noch wirklich für
beide "purposes" gezogen wurden und meinen
damaligen Vorstellungen entgegen kamen.
Anlässlich eines längeren Kopenhagen-Aufenthaltes
hatte ich dann Gelegenheit, Bikaadi und seine Familie,
die Tholstrups, genauer kennen zu lernen. Und ich fand,
dass das eine rundrum passige Angelegenheit war. Der
Rüde sagte mir sowohl wesens- als auch arbeitsmäßig
sehr zu.
Nachdem beim ersten Anlauf im A-Wurf nur 2 Welpen gefallen
waren, machte ich kurzentschlossen eine Wurfwiederholung.
Ich habe es nie bereut :-)
Immerhin haben zwei Geschwister aus dieser Verbindung
ein CACIT (Amber: Anwartschaft auf Arbeitschampion)
und ein CACIB (Bolo: Anwartschaft auf Schönheitschampion)
geholt. Mehr kann man heutzutage IMO nicht mehr verlangen.
(Und, ehrlich gesagt, pfeife ich vorerst auch auf weitere
CACIBs - zumindest, bis sich die für meine Begriffe
fragwürdigen Maßstäbe im Showlager wieder
halbwegs "normalisiert" haben.)
Die Zeiten der Dual-Champions sind inzwischen
leider vorbei. Das einzige, was IMO bleibt, ist, in
diesem ursprünglichen Sinne weiter zu züchten
und darauf zu achten, dass das Exterieur noch im Einklang
mit der geforderten Leistung steht.
|